Soulfood oder Das kleine Einmaleins des freundlichen Essens

Teil I: Warum wir uns so häufig mit Essen nicht gut tun

 

Prolog

Dieser Artikel richtet sich vor allem an Euch alle da draußen, die wie ich von Hause aus keine ganz unbeschwerte, natürliche Beziehung zum Essen haben. Für die essen oder nicht-essen immer wieder ein Thema ist, was sich vielleicht bei der einen oder dem anderen auch als chronische oder wiederkehrende Verdauungsstörung oder in ungeliebten Gewichtsschwankungen bemerkbar macht.

Ich weiß es aus jahrelanger Erfahrung als sozusagen selbst Betroffene wie auch als Therapeutin der Chinesischen Medizin: es gibt viele von uns und für viele von uns ist das Thema immer noch mit Scham und Schmerz und Selbstvorwürfen belastet. Manchmal so sehr, dass es erstmal gar nicht angesprochen wird; erfreulicherweise spielt in der Chinesischen Medizin die Ernährung und die Funktion der Verdauung eine zentrale Rolle, so dass ich jedenfalls in meiner Praxis offiziell aus ganz „medizinischen“ Gründen direkt von Anfang an diskret-indiskrete Fragen dazu stellen darf und der „heiße Brei“ schnell auf den Tisch kommt.

Für mich und für Euch, meine lieben Mit-Esser*innen ;-), möchte ich mit diesem Beitrag in diesem Brei mal ordentlich herum rühren und ihn neu würzen: mit der ein oder anderen kleinen Portion Erkenntnis, einem großen Löffel Leichtigkeit, einem dicken Klacks Solidarität und einer Prise Humor und vor allem: mit viel von dem herrlich-natürlich-süßen Nektar der Selbstliebe, die jedes Gericht so viel bekömmlicher, nährender sein läßt, ihm die Bitterkeit nimmt, unnötige Schärfe mildert und vor allem eines macht, was kein anderes „Nahrungs“mittel so gut vermag: satt und zufrieden.

 

Wenn Ihr Euch jetzt angesprochen fühlt, dann kommt mit mir auf die Reise…

  

Es beginnt erst einmal mit Nicht-Essen - mein Fasten-Abenteuer…

Neulich habe ich zum ersten Mal in meinem Leben gefastet. Das war für mich im Vorfeld direkt eine doppelte Herausforderung:

Zum einen hatte ich bisher mein Leben lang eine Heidenangst davor, eine Zeit lang gar nichts mehr zu essen, das konnte ich mir für mich überhaupt nicht vorstellen; so fand ich auch immer sehr gute (und sehr vernünftige, sogar medizinisch nachvollziehbare!) Gründe, warum das aber auch WIRKLICH nichts für mich sei. Die Chinesische Medizin ist ja auch gar nicht für´s Fasten, und ich mit meinem empfindlichen Verdauungssystem und dann solche Crash-Kuren – für andere war das immer ganz toll und bei mir waren solche Versuche (Detox & Co.) bisher immer nach hinten los gegangen. Also nein, fasten sollten mal die anderen, ich lieber nicht. (Nur aus der radikal-ehrlichen Ecke in meinem Hinterkopf tönte es immer leise, für mich aber dennoch gut genug hörbar, um mich mit einem leicht schlechten Gewissen zu hinterlassen: „Also Lynn, Hand auf´s Herz unter uns Pfarrerstöchtern: Du traust Dich einfach nur nicht, Frau Angsthase!“)

Es galt also, eine alte Angst zu konfrontieren. Mit der ich mich natürlich erstmal etwas beschämt allein auf weiter Flur wähnte, denn für „normale“ Menschen war das ja sicherlich kein Thema…

Zum anderen hatte ich die Sorge, bei dem Versuch zu fasten viel zu streng mit mir zu werden und mich ab einem bestimmten Punkt nur noch asketisch zu kasteien, egal, wie es mir dabei geht; und dabei den inneren Spielraum zu verlieren, immer freundlich hinzufühlen und etwas zu verändern, wenn ich bemerken sollte, dass es mir gerade wirklich nicht gut bekommt. Das kannte ich von diversen früheren Diäten, Hunger- oder Entgiftungskuren und ich hatte ab irgendeinem Punkt in meinem Leben beschlossen: das will ich nicht mehr!

 

Ich stand also direkt mehreren alten Themen meines Lebens gegenüber und durfte bei der Gelegenheit wahrnehmen, wieviel Angst in verschiedenen Formen für mich mit dem Thema Essen verbunden ist. Interessant, fand ich, und begann, genauer hinzuschauen…

 

Eine alte Geschichte

Nun, dass das Thema Essen für mich kein unbelastetes ist, war mir nicht neu. Sozusagen ein altes Kriegsleiden aus meiner Herkunftsfamilie, wo eigentlich niemand einen entspannten, natürlichen, geschweige denn freundlichen Umgang mit dem Essen hatte. Es wurde immer schnell, hektisch, gierig und vor allem viel zu viel gegessen; es wurde gegessen aus Frust, Trotz, Langeweile und zum Trost. Gegen die Einsamkeit, gegen die Lieblosigkeit, um sich zu entspannen und zu beruhigen.

Auch aus Geselligkeit und vielleicht auch, um eine Art Zusammengehörigkeit herzustellen; in dem Versuch, Hunger auf vielen Ebenen zu stillen und Löcher auch weit außerhalb des Magens zu stopfen.

Ich konnte meine diesbezüglichen Ängste also nachvollziehen: wenn Essen emotional so belastet ist und überfrachtet mit lauter Bedürfnissen und Sehnsüchten, die es einfach nicht befriedigen KANN, ist es natürlich spannend, auf das Essen einmal eine Zeit lang ganz zu verzichten. Auch kann ich – folgerichtig - auf eine recht essgestörte Zeit in meiner Jugend zurückblicken, während der ich vor Hunger nächtelang wach gelegen hatte; eine Erfahrung, die ich nun auch nicht unbedingt wiederholen wollte, schon gar nicht unter dem Dach einer „heilsamen“ Fastenkur.

  

Einer alten Verletzung keine neue hinzufügen

Ich hatte mich also weiß Gott genug gequält mit Essen bzw. Nicht-Essen-dürfen in meinem Leben; und schon oft erlebt, wie ich mich auf einmal nicht mehr dazugehörig fühlte, wenn ich plötzlich anders aß als alle anderen am Tisch oder auf der Party und wie mich das zuweilen schon regelrecht in Verzweiflung gestürzt hatte.

Auf der anderen Seite gab es da aber auch eine Lust in mir, mich dem Thema endlich einmal zu stellen, diesen Dämon zu konfrontieren und endlich herauszufinden, wie es denn nun wirklich für mich ist, nichts zu essen; ob es mir real bekommt oder nicht bekommt und wieviel mehr ich in den letzten  Jahren schon gelernt habe, mich zu mögen und freundlich mit mir zu sein.

Und wenn ich weiter oben irgendwo vorhin geschrieben habe, ich sei eine Angsthäsin, dann ist das wahr; ebenso wahr ist es allerdings, dass ich eine mutige, zuweilen sehr mutige Frau bin, und vor ein paar Wochen hatte ich mal wieder so richtig Lust, mich etwas zu trauen. (Denn das ist meiner Erfahrung nach einer der wichtigen Schritte in Richtung Selbstliebe und Selbstachtung: sich hin und wieder ein Herz zu fassen, sich seinen eigenen Ängsten zu stellen und sich so richtig was zu trauen – und dann ist es auch schon schnurz egal, wie es ausgeht, Hauptsache, Du hast Dich getraut!)

  

Ich habe also an einer Online-Fastenkur teilgenommen (die übrigens sehr schön und freundlich begleitet wurde), 1 Entlastungstag mit nur Gemüse und dann 7 Tage nur Wasser und Tee und 2 Gläser Gemüsesaft pro Tag. Ja, also so richtig mit gar nichts essen. Ja, ich hatte Hunger. Nein, der hat bei mir auch nicht aufgehört. Nein, schlafen konnte ich auch nicht.

Und es war eine großartige Erfahrung. Ich habe nicht gelitten, ich habe mich nicht gequält; ich habe viel erlebt, habe mir vorausschauend ausreichend Freiraum dafür geschaffen, so dass ich meinen Bedürfnissen weitestgehend nachkommen konnte und hatte keine Sekunde lang den Gedanken, aufgeben zu wollen.

Ich habe mir den Spielraum eingeräumt, auch schon früher aufhören zu dürfen, wenn ich nicht mehr kann oder will; und ich bin dem Rat gefolgt, mir in der Woche nicht viel vorzunehmen, keine großen Anstrengungen, kein Termindruck, keine lauten Partys oder ähnliches. Ich hatte meine besondere Challenge, dies nicht dazu zu benutzen, um mich zu quälen, immer bei mir, und ich habe im Vorfeld einigen vertrauten Menschen davon erzählt, um nicht allein damit zu sein und auch um Zeugen zu haben: wenn einem andere Menschen dabei zu sehen, hat man noch einen zusätzlichen Anreiz, nicht in alte Fallen zu tappen, man will sich schließlich nicht blamieren…

Ich habe mich phasenweise erstaunlich fit gefühlt, obwohl ich kaum geschlafen habe, und der vierte Tag war doof, weil ich sogar noch mehr Hunger kriegte als an den ersten drei Tagen und doch alle gesagt hatten, ab dem dritten Tag würde das besser. (Hinterher habe ich dann mit etlichen Leuten gesprochen, die auch schon gefastet haben und auch die ganze Zeit Hunger hatten – es gibt da Unterschiede.).

Ich hatte einige sehr erhellende Erkenntnisse über mich und meine Muster und ich habe seither schon viele neue tolle Kochrezepte gesammelt, die ich alle nacheinander ausprobieren will (ist schon toll, wenn man dann wieder essen darf…).

  

Ein besonderer Raum

Vor allem in der ersten Zeit nach dem Fasten machte ich auch eine weitere erstaunliche und berührende Erfahrung: wider Erwarten war ich gar nicht so heilfroh, endlich wieder essen zu dürfen; ich sehnte mich vielmehr zurück in meinen Fastenkokon, vermisste schnell diese Zeit, in der ich mir so viel Zeit und Raum für mich genommen, mit mir besonders behutsam und fürsorglich umgegangen war. In der ich mir so besonders nah war, auf einmal unheimlich viel Zeit hatte, mich um so vieles nicht zu kümmern brauchte (einkaufen, kochen, essen, spülen…). In der ich mich leichter und auch zarter gefühlt hatte als sonst, klarer und ganz eindeutig nicht so belastbar (Treppensteigen war schon eine Herausforderung). In der ich sehr stolz auf mich war und auch viel respektvolle Anerkennung von anderen erhielt. 

Es war nämlich beileibe nicht so, wie ich mir das immer ausgedacht hatte, dass „alle anderen“ mit Leichtigkeit und quasi bei jeder Gelegenheit fasteten und dabei immer nur im siebten Himmel schwebten (ich hatte früher Menschen erlebt, die diesen Eindruck vermittelten). Tatsächlich und zu meiner großen Überraschung reagierten eine Menge Menschen fast ein bißchen ehrfürchtig, als ich ihnen im Vorfeld und auch währenddessen von meinem Vorhaben erzählte; und es stellte sich heraus, dass es offenbar vielen so ging wie mir und die Vorstellung, gar nichts zu essen, Angst auslöst und zurückschrecken läßt.

Das war für mich eine sehr befreiende Erkenntnis: ich war damit gar nicht so allein, wie ich immer gedacht hatte; ganz im Gegenteil, viele Menschen hatten sich noch nie getraut, zu fasten, obwohl das Thema sie interessierte, und viele Menschen reagierten stark auf die bloße Vorstellung. Ich war wirklich eine Heldin!

 

Aber der viel schönere und viel wichtigere Teil war: ich habe mich getraut, sehr offen mit meinem Abenteuer umzugehen, habe mit anderen meine Bedenken und Befürchtungen geteilt und konnte leichten Herzens und erfreut berichten, dass es ganz anders und überhaupt nicht so schlimm verlief, wie mein Schmerzkörper mir weismachen wollte (mehr zum Thema Schmerzkörper im Beitrag „Das Monster in Dir“). Ich habe viel Solidarität und Anerkennung erlebt und kam mit vielen Menschen ins Gespräch, für die Essen ebenfalls kein ganz leichtes Thema ist und die sich unter normalen Umständen damit in dem Rahmen nicht geoutet hätten.

  

Eine heilsame Erfahrung

Das alleraller-, wirklich allertollste beim Fasten war aber, dass sich meine Angst nicht bestätigt hat. Ich sah mich vorher nach kürzester Zeit heulend und verzweifelt zusammengerollt auf der Couch, zerrissen in dem Konflikt, das Fasten schrecklich zu finden und gleichzeitig nicht scheitern zu wollen; bodenlos, haltlos ohne den Rahmen und Stabilität gebenden Rhythmus von regelmäßigen Mahlzeiten, völlig verloren ohne die Sicherheit meiner vertrauten Rituale.

Denn davor hatte ich mich tatsächlich am meisten gefürchtet: was passieren würde, wenn meine geliebten Rituale wegfallen (morgens Roibuschtee mit Ahornsirup und Hafermilch im Bett z. B., abends gemeinsames Kochen und Essen mit meinem Freund etc.). Ich bin wirklich ein großer Fan von Ritualen, sie haben etwas sehr Beruhigendes, Erdendes, sie vermitteln mir Geborgenheit und geben Halt. Was würde ohne sie nur werden?

Nun, kein Ding: ich hatte wie gesagt auf einmal viel mehr Zeit, in der ich einige kreative Projekte erfolgreich und vergnügt umgesetzt habe; und ich hatte in Nullkommanix neue Rituale (morgens Entschlackungstee mit dem traditionell erlaubten einen kleinen Teelöffel Honig pro Tag, 20 Minuten Yoga täglich – Ihr wißt, dieser Online-Kurs – und mein Freund hat auch gefastet, so dass wir abends gemeinsam frei hatten). Überhaupt kein Thema! Ich hab´s genossen! Unglaublich!!! Alles nur – jetzt bitte erschrecken – Mindfuck, Schmerzkörper-Tapes (s.o.), alles überhaupt nicht real! Was für eine Befreiung!!! Und darauf war ich reingefallen!

Ich war der festen Überzeugung gewesen, es würde mich in meinen Grundfesten erschüttern, nichts essen zu dürfen, es würde mich in schlimme schmerzliche Kindheitserfahrungen zurückversetzen, ich würde scheitern, ich würde es entsetzlich finden – alles heiße Luft! Beeindruckende heiße Luft, fürwahr, kam sie auch nicht völlig aus dem Nichts, denn ich hatte wie gesagt schon eine lange Geschichte mit Diäten und dem Hungern.

Und was für eine wundervolle, heilsame Erkenntnis: es ist nicht mehr so wie früher. Ich bin nicht mehr so gefangen in dem Thema Essen, es löst keine emotionalen Ausnahmezustände mehr in mir aus. Offenbar ist da schon sehr viel Heilung passiert in mir.

 

Und offenbar mag ich mich inzwischen auch schon sehr viel mehr als früher. Es ist mir tatsächlich gelungen, mich nicht zu quälen mit dem Fasten. Ich hatte mir im Vorhinein ein paar kleine Ausnahmen zugestanden (z.B. eine Tasse – total verbotene! – gesalzene Brühe pro Tag zu trinken, vielleicht zur Not einen zweiten Teelöffel Honig am Tag abends, damit ich schlafen kann), in einer schissig-rebellischen Anwandlung, ich wollte mich ja schließlich endlich mal NICHT quälen damit, dass ich alles total perfekt machen muss. Und ich habe nach drei Tagen ganz von allein darauf verzichtet, ich wollte jetzt auch noch wissen, ob es auch ohne das geht. Und es ging, ich habe nichts vermisst. Im Gegenteil, ich habe erlebt, wie ich im Laufe der Woche immer weniger wollte. Sogar verschiedene Sorten Tee trinken wird irgendwann lästig, Wasser und vielleicht eine Sorte Tee reicht. Es wird lästig! Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was für ein geiles Gefühl das ist, wie befreiend.

Ich war süß zu mir. Ich habe gut auf mich aufgepaßt. Ich habe mir nicht geschadet, mich nicht gegeißelt, mich nicht übernommen. Ich habe mir keinen Druck gemacht und mich nicht gepusht. Ich war behutsam mit mir, ich habe gut hin gefühlt, was gerade geht und was nicht, was mir gerade guttun würde. Und mir die Zeit eingeräumt, die ich für das mehr an Selbstpflege brauchte. Ich habe mich in all den verschiedenen Zuständen, die man beim Fasten so erlebt, mit einem Schmunzeln, mit freundlicher Neugier und teilweise sanfter Selbstironie begleitet. Ich habe viel gelernt. Und erfahren, dass ich mich inzwischen viel lieber habe als früher, mir viel wichtiger bin. Dass ich mir selbst schon Freundin sein kann.

Was für ein Geschenk. Was für eine Wohltat. Was für eine mir-den-Rücken-stärkende Selbsterfahrung. Damit hatte ich nicht gerechnet. Was für eine Freude! Und Erleichterung.

(An dieser Stelle ein kleiner Hinweis für diejenigen, die jetzt vielleicht Lust auf´s Fasten bekommen: bitte verfallt ob meiner Begeisterung nicht dem Irrtum, Fasten sei so easy, dass man es mal eben „nebenbei“ machen könne – das ist es nicht. Fasten ist eine große Herausforderung auch für den Körper, er muß viel Arbeit leisten, läuft auf einem nicht unerheblichen Streßniveau und braucht wirklich viel Ruhe und freundliche Unterstützung – und es ist nicht für jeden in jeder Lebenssituation geeignet. Bitte informiert Euch, und dann viel Spaß!)

  

Und danach? Beginnt die eigentliche Arbeit…

Und jetzt kommt erstmal die beruhigende Nachricht für alle, die jetzt vielleicht ein wenig neidisch und/oder bereits genervt sind („ist ja toll, dass das für Dich so toll geklappt hat…“): Es hat nicht angehalten. Wie zu erwarten, war ich in relativ kurzer Zeit wieder zurück bei meinen alten (zum Teil unguten) Eßgewohnheiten; obwohl ich es als so beglückend erlebt hatte, dass ich auch mal gar nichts essen kann und es genossen habe, gar nicht darüber nachzudenken, was ich denn heute schon gegessen und ob ich denn bisher alles richtig oder schon wieder alles falsch gemacht habe – trotz und alledem esse ich inzwischen oft wieder zu viel, immerhin seltener zu schnell und immer wieder Dinge, von denen ich bereits weiß, dass mein Körper sie nicht verdauen kann. Und noch zu oft auch Dinge, die ich meinem Körper eigentlich lieber nur in homöopathischen Dosen zumuten will (wie z.B. Zucker, Knabberzeug u.ä.). Verdorri noch eins…

Na gut, das war zu erwarten. Ich bin an dieser Stelle nicht (mehr) naiv, ich weiß schon, dass man Zustände, die in einem besonderen Raum entstanden sind, im Alltag meistens nicht lange halten kann. Und ich habe bereits gelernt, dass hinterher, wieder zurück im „normalen Leben“, die eigentliche Arbeit beginnt. Denn das hat das Fasten definitiv bewirkt: ich möchte mein Ding mit dem Essen mittel- bis langfristig heilen. Ich möchte mir mit Essen nicht mehr schlecht tun. Ich möchte vor allem nicht mehr zu viel essen, es bekommt mir nicht und ich mag das Gefühl auch nicht. Ich fühle mich gerne leicht, ich habe sehr gerne einen entspannten Bauch und ich möchte auch nicht mehr den ganzen Tag in Gedanken mit Essen beschäftigt sein – es nervt! Ich möchte mich lieber mit interessanten, inspirierenden Themen beschäftigen oder auch einfach mal gar nichts bestimmtes Denken. Ich hätte das jetzt gerne mal in anders!

 

Du auch? Dann begleite mich gerne auch im zweiten Teil dieser Geschichte…(Teil II: Wie geht „freundliches“ Essen? folgt in Kürze!)