Akupunkturausbildung

 
 

In unserer Grundausbildung Akupunktur erlernen Sie die Grundlagen der Chinesischen Medizin und der Akupunktur. Sie lernen alles, was Sie brauchen, um auf einem tragenden Boden mit dem Praktizieren zu beginnen und ab hier dann eigene Erfahrungen zu sammeln und sich nach Lust und Laune weiterzubilden. Angesichts der enormen Vielfalt, die diese Erfahrungsmedizin bietet, wäre es vermessen zu behaupten, man könne in zweieinhalb Jahren alles lernen, was es da zu lernen gibt; das würde im Hinblick auf die moderne Schulmedizin ja auch niemand erwarten.

 Nicht umsonst heißt es deshalb immer (halb-)scherzhaft, es brauche 800 Jahre, um Chinesische Medizin zu lernen! Aber keine Sorge: das bedeutet nicht, dass man es nie schaffen kann, sondern zeigt vor allem, wie tief, wie fein differenziert und wie vielschichtig diese Heilkunde ist, dass es mehr eine Kunst ist als eine Wissenschaft und dass man - wenn man möchte - ein Leben lang seine Fähigkeiten und sein Wissen vertiefen und verfeinern kann. Das bedeutet im Umkehrschluß auch, dass die Chinesische Medizin sehr viele Antworten auf sehr viele Fragen anzubieten hat und uns Lernenden und Praktizierenden einen enormen Reichtum an Möglichkeiten beschert, auf die unterschiedlichsten Ungleichgewichte unserer Patienten zu reagieren.

(Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum wir die Chinesische Medizin so lieben - das können Sie sich hier von uns persönlich erzählen lassen…):

 

Lynn Haetzel (Schulleitung) über Chinesische Medizin und die Akupunktur-Grundausbildung am XinBao-Institut Köln.

 

 In unserer Ausbildung erhalten Sie also quasi ein fundiertes Starterkit, uns liegt viel daran, Ihnen die Grundlagen so zu vermitteln, dass sie Ihnen am Ende der Ausbildung schon in Fleisch und Blut übergegangen sind. Denn das Verständnis der Grundlagen bildet unserer Erfahrung nach die Voraussetzung dafür, seine eigene Kunst zu entwickeln; es zeigt sich immer wieder, dass auch erfahrene Kollegen manchmal daran scheitern, dass sie grundlegende Abläufe nicht wirklich verinnerlicht haben.

Oder anders ausgedrückt: Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie nach einem halben Jahr ans Hochreck wollen, wenn Sie den Weg in die Turnhalle nicht finden!

Wenn Ihr Haus auf einem soliden Fundament steht, können Sie es so hoch und weit ausbauen, wie Sie wollen; wenn das Fundament wackelt, wird alles andere auch immer wackelig bleiben.

 Und damit wir uns nicht mißverstehen: mit dem, was Sie in unserer Ausbildung lernen, können Sie schon sehr viele Zustände erfolgreich behandeln! Uns ist daran gelegen, Ihnen möglichst alles mitzugeben, was Sie brauchen, um mit dem Praktizieren anzufangen; vieles vertieft und verfestigt sich dann über die Erfahrung.

 

 Jetzt mal konkreter

Wenn Sie jetzt schon alle Details wissen möchten, können Sie hier unser

Ansonsten können Sie auch erstmal weiterlesen und dann später genau gucken.

Die Fünf Wandlungsphasen

Sie bekommen zu Beginn einen Einblick in die Lehre der Fünf Wandlungsreiche (auch: Elemente oder Wandlungs-phasen), die über ihre plastischen Bilder aus der Natur einen intuitiven Einstieg in die Welt der Chinesischen Heilkunde gewähren. Dieses Modell erklärt uns die Gesetzmäßigkeiten, nach denen alle dynamischen Prozesse in unserem Universum ablaufen. Dieses erste Modul können Sie übrigens zum unverbindlichen Hineinschnuppern auch einzeln buchen (Schnuppermodul buchen).

 
 

Sie werden schnell merken, dass es hilfreich ist, sich gerade am Anfang als Lernender erst einmal einfach einzulassen auf diese für unsere westlichen Denkgewohnheiten zunächst ungewohnten Sichtweisen; wir versprechen aber, dass es sich lohnt und dass unsere erfahrenen Dozenten Sie Stück für Stück immer weiter mit hineinnehmen werden in diese neuen Welt, so dass Sie sich nach einer Weile ganz zu Hause fühlen.

 Die Chinesische Medizin verfügt über eine eigene Anatomie und Physiologie, die sich z. T. erheblich von der westlichen Medizin unterscheidet, in sich aber absolut stimmig ist und deren Anwendung in der Praxis seit Jahrtausenden zu sehr befriedigenden Resultaten führt.  

Sie werden in der Ausbildung mit dieser Lehre der Organe (zangfu) sowie der Energetik, also der Lehre des Zusammenspiels von Yin und Yang, Qi, Blut und Flüssigkeiten vertraut gemacht. Sie lernen das System der Energieleitbahnen (auch: Meridiane) sowie der Akupunkturpunkte kennen und erhalten neben dem Modell der Fünf Wandlungsphasen Einblick in die weiteren gängigen diagnostischen Modelle.

 

 Theorie UND Praxis

Und natürlich erlernen Sie die Diagnostik und das Nadeln selbst: die Einführung in die Grundlagen der Puls- und Zungendiagnose, der Beurteilung der Gesichtsfarbe sowie anderer Körperzeichen beginnt im dritten Modul, hier wird auch zum ersten Mal aneinander das Nadeln geübt; Trockenübungen zum Vertraut werden mit der Nadeltechnik gibt es schon vorher, dann ist der Schritt zum „richtigen“ Nadeln nicht mehr so groß.

 Sowohl die Diagnose als auch das Nadeln werden ab hier regelmäßig im Unterricht aneinander geübt; die Wochenenden sind in der Regel so aufgebaut, dass es immer sowohl theoretische als auch praktische Einheiten gibt.

Ambulatorium

 Darüber hinaus schauen Sie in unseren Ambulatorien Ihren erfahrenen Dozenten bei der Behandlung „echter“ Patienten über die Schulter, lernen also in der Praxis von der Praxis.

 

 
 

 Wie es weiter geht

Nach diesen ganzen Einführungen wird es nun zunehmend konkret: Alle Leitbahnen werden einzeln ausführlich besprochen, die Physiologie der einzelnen Organe wird hierbei wiederholt und vertieft und wir erklären Ihnen typische diagnostische Zeichen im jeweiligen Zusammenhang.

 Auch lernen Sie jetzt jede Menge Akupunkturpunkte und Punkteklassen kennen und die wichtigsten Punkte sauber zu lokalisieren. Wir geben Ihnen ein übersichtliches Schema zur Punktauswahl an die Hand, dass für Anfänger den Einstieg in die eigene Entwicklung eines Behandlungskonzeptes erleichtert. Und wir sprechen über einfache Pathologien, wie sie entstehen können und wie man sie behandelt.

 (Möchten Sie jetzt mal genau gucken? Dann klicken Sie hier:) 

Wenn Sie dann einen Gesamtüberblick über alle 12 Hauptleitbahnen haben und auch schon etliche Punktekategorien Ihnen vertraut sind, wenden wir uns komplexeren Krankheitsbildern zu, die häufig in der Praxis vorkommen (von A wie „Asthma/Allergie“ bis Z wie „Zyklusstörungen“ ;-), wie z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus, Bluthochdruck, Schmerzen im Bewegungsapparat, Schlafstörungen, Erkrankungen von Haut und Darm etc. etc.). Sie sehen also, Sie werden schon mit vielen gängigen Zuständen vertraut gemacht und erhalten konkrete Ideen zu deren Behandlung.

Und Sie lernen noch eine besondere Kategorie von Leitbahnen genauer kennen, die 8 außerordentlichen oder auch Wundergefäße, ihre Einflußbereiche im Körper, ihre Bedeutung in der Behandlung und wie man sie anwendet.

 

 Prüfung? Ja!

Am Ende des Ganzen steht unsere schulinterne Abschlußprüfung (denn eine staatliche anerkannte gibt es ohnehin nicht), bestehend aus einer 6-wöchigen Hausarbeit und einer zweistündigen praktischen Prüfung, in der Sie unter unserer Supervision einen Ihnen fremden Patienten behandeln.

 Und nach bestandener Prüfung natürlich zum „stolz nach Hause tragen“ ein Zertifikat und eine kleine Abschiedsfeier, wo die gemeinsame Lern- und Erlebniszeit gebührend gewürdigt und rund zum Abschluß gebracht wird – Rituale sind wichtig.

Kann ich nach der Prüfung direkt anfangen zu praktizieren?

Ja, Sie können, und Sie sollten auch! (Vorausgesetzt natürlich, Sie dürfen schon, sind also bereits Heilpraktiker/in oder Ärzt/in.) Je nach Vorerfahrung und Naturell beginnen unsere Schüler auch schon im Laufe der Ausbildung, die Akupunktur einzusetzen – entweder in ihren Praxen (wenn sie schon Heilpraktiker oder Ärzte sind) oder zu Hause bzw. im Freundeskreis probehalber. Es ist wichtig, dass Sie anfangen zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln; nur so kann sich das erworbene Wissen verankern und Ihnen wirklich in Fleisch und Blut übergehen.

 

 Bin ich durch die Ausbildung auf eine bestimmte „Schule“ festgelegt?

Nein, überhaupt nicht. Im Gegenteil: Wir sorgen dafür, dass Sie auch schon in unserer Ausbildung von verschiedenen Lehrern unterrichtet werden, die aus verschiedenen Schulen stammen und zum Teil unterschiedliche Dinge gelernt haben; in der Chinesischen Welt ist das kein Widerspruch, sondern völlig normal und wird ausschließlich als Bereicherung angesehen. Wir möchten, dass Sie sich allmählich vom „richtig oder falsch/ entweder oder“ zum „sowohl als auch“ hin bewegen; unsere Dozenten unterstützen Sie in diesem Prozeß. Und keine Sorge: wir haben alle einen gemeinsamen Nenner, die grundlegende Dinge bleiben im Wesentlichen immer gleich. Ein bißchen Verwirrung ab und zu ist erlaubt, sogar gewünscht; allzu starre Denkmuster sind für die Chinesische Medizin ohnehin hinderlich. Und wir sammeln Sie immer wieder ein und sorgen dafür, dass die Verwirrung nicht zu groß wird, versprochen!

 Wir regen auch an, dass Sie sich nach der Ausbildung weiter orientieren und herausfinden, was Sie sonst noch alles über die Chinesische Medizin lernen möchten, wohin Sie sich ggf. spezialisieren oder was Sie vertiefen möchten. Einige spannende Fortbildungen und eine weitere große Ausbildung für Fortgeschrittene bieten wir auch in unserem Institut an – Sie können also sowohl „in die weite Welt hinaus“, als auch immer wieder „nach Hause“ zurückkommen und bei uns weiterlernen.

 
DSC_0109.jpg
DSC_0042.jpg
 

 Das Besondere bei uns – aus dem Herz heraus leben

Jetzt kommt der für uns spannendste und wichtigste Teil. An einer entscheidenden Stelle machen wir nämlich etwas anders als alle anderen, die auch Chinesische Medizin unterrichten. Wir sind Herzensmenschen. Und wir versuchen jetzt mal, Ihnen nahe zu bringen, was wir damit meinen:

 Die „Alten Chinesen“ sagen: „Das Herz ist der Kaiser/die Kaiserin.“ Kurz gefaßt bedeutet das, dass unser Herz der Herrscher über unser Dasein ist, derjenige, der das unmittelbare Mandat vom Himmel (also einer höheren Ebene, dem Absoluten, Gott, wie auch immer Sie es ausdrücken möchten) empfängt. Das Herz sollte den Ton angeben, denn es hat als einzige Instanz in uns die Orientierung am Größeren Ganzen und ist unmittelbar und ganz natürlich mit dem Fluß des Lebens verbunden.

 Deshalb sollten wir mit unserem Kaiser/unserer Kaiserin verbunden sein. Ständig. Wir sollten immer und zu jeder Zeit im Kontakt mit unserem Herzen sein und aus unserem Herzensraum heraus sollten wir agieren, dort unsere Antworten finden, uns von dort aus dem natürlichen Fluß des Lebens anschließen.

Eine Sehnsucht…

 Ein hoher Anspruch? Vielleicht. Oder eher ein zutiefst lohnendes Anliegen, ein uns ganz natürlich innewohnender Wunsch, unsere tiefste Sehnsucht, ein Weg? Denn wenn wir mit unserem Herzen verbunden sind, wenn wir uns aus unserem Herzensraum heraus verhalten, dann stimmen wir. Dann fühlen wir uns integer, authentisch, dann entwickeln wir Selbstgefühl, dann gelangen wir in unsere Kraft. Dann verhalten wir uns menschlich, mitfühlend, liebevoll und unterstützend. Dann sind wir freundlich und offen, sehen die Dinge klar so, wie sie sind und können auch unseren Raum einnehmen und wenn nötig verteidigen, ohne uns dafür verschließen zu müssen.

Kurz gesagt: dann sind wir gesund. Dann können wir erblühen, uns entfalten, immer mehr unser gesamtes herrliches Potential entwickeln und leben.

 Es kommt uns also sehr zu Gute, mit unserem Herzen verbunden zu sein. Und es macht einen entscheidenden Unterschied für unsere Patienten. Denn wenn wir bei uns sind, in unserem Herzensraum ruhen, eröffnet sich für unser Gegenüber ganz von selbst ebenfalls ein Raum, in dem das Wesen zur Ruhe kommen kann, in dem es wieder mit sich in Kontakt kommen kann, in dem es erkennen kann, was wirklich wichtig ist, woran es im Moment krankt und was gegebenenfalls zu tun ist; ein Raum, in dem es sich wieder fühlen kann.

 

Miteinander sprechen

Und daran ist uns sehr gelegen, so möchten wir leben und das vermitteln wir auch in unseren Ausbildungen. Also sprechen wir miteinander. Wir fragen Sie, wie es Ihnen geht, wo Sie gerade stehen in Ihrem Leben; wir schaffen einen Raum, in dem jeder es wagen kann, sich auszudrücken und auch Ängste, Unsicherheit, Trauer, Wut und Schmerz mit den anderen zu teilen. Wenn er oder sie das möchte. Wie gesagt – wir schaffen einen Raum, in dem das möglich ist, zwingen tun wir niemanden. Aber wir laden ein, wir geben Gelegenheit, wir sorgen für ein freundliches, zugewandtes und zunehmend offenes Klima, in dem Sie sich zu Hause fühlen können. In dem Sie bei sich und auch bei uns sein können mit allem, was Sie eventuell gerade beschäftigt und das auch zeigen dürfen.

 Wir stellen uns als Spiegel zur Verfügung, in dem wir alle uns sehen und darüber herausfinden können, wo wir vielleicht gerade nicht mit uns übereinstimmen, wo wir in alten Mustern verhakt sind, die uns nicht guttun. Und wir geben Hilfestellung, wie Sie da wieder herauskommen können, wie Sie den Weg zurück zu sich und Ihrem Kaiser/Ihrer Kaiserin finden. Denn genau das ist es, was wir alle von Zeit zu Zeit brauchen, was auch unsere Patienten dringend brauchen. Wir können jeden anderen nur soweit auf seinem Weg begleiten und unterstützen, wir wir selbst bereits gegangen sind.

 

…ein weg

Und darum geht es uns genau: wir gehen diesen Weg. Diesen Weg hin zu unserem Herzen, hin zu mehr Freude, Gelassenheit und Zuversicht. Zu mehr Überblick, Offenheit und Klarheit. Zu mehr Bewußtsein. Wir nutzen dazu täglich Praktiken wie Meditation, QiGong, gesunde Selbstreflektion und verschiedenste erprobte Werkzeuge zur geistigen und emotionalen Entwicklung, die wir wiederum von unterschiedlichsten Lehrern gelernt haben. Wir reden nicht nur drüber, wir praktizieren es selbst. Wir leben so.

Stehen wir deshalb kurz vor der Erleuchtung? Sicher nicht. Wir sind ganz normale Menschen, wir kennen und erleben selbst immer wieder die Berg- und Talfahrten des Lebens, haben auch mit schwierigen, belastenden Lebenssituationen zu tun und wissen manchmal nicht weiter. Wir haben manchmal krudes Zeug im Kopf und destruktive Verhaltensmuster gelernt wie jeder andere auch.

Wir wissen also, wie sich das alles anfühlt. Und wir sind schon ein ordentliches Stück gegangen auf dem Weg der Selbstentwicklung, haben schon eine Menge Erfahrungen gesammelt und Dinge ausprobiert und herausgefunden, was meistens hilft und was nicht. Es lohnt sich also, sich auf uns einzulassen und unsere Tipps auszuprobieren.

Das XinBao-Institut ist ein Ort der Warmherzigkeit mit viel Raum und der richtigen Atmosphäre, um sich selbst zu öffnen und sich zu erfahren und um damit den inneren Raum zu schaffen, der es uns erst ermöglicht, uns wirklich auf unseren Gegenüber/ Patienten einzulassen.
Die Ausbildungen (egal ob Fußreflexzonentherapie, Akupunktur oder Gua Sha) sind fundiert und die Inhalte werden lebendig und praxisnah vermittelt.
Ich erlebe ein gutes Miteinander der Ausbilderinnen und Ausbilder (es sind auch immer wieder tolle Gastdozenten vor Ort) untereinander und ein ebenso gutes Miteinander mit den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern.
Ein wunderbarer Ort!
— cerstin alteköster, teilnehmerin
DSC_0080.jpg

Lernen Sie uns kennen!

Jetzt können wir Ihnen natürlich viel erzählen, Papier (auch virtuelles ;-)) ist ja bekanntlich geduldig. Daher laden wir Sie ein: kommen Sie doch vorbei und lernen Sie uns persönlich kennen. Wir veranstalten regelmäßig alle 2 Monate Infoabende, an denen wir unsere Ausbildung vorstellen; darüber hinaus können Sie auch jederzeit gerne einen Termin für ein persönliches Gespräch mit uns vereinbaren.

Und Sie sind sehr willkommen, einmal an einem Unterrichtsnachmittag teilzunehmen und einen direkten Eindruck von unserem Unterrichtsstil und der Atmosphäre in unseren Klassen zu erleben.

Mögen Sie es familiär?

Dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir mögen das, wir sitzen gerne in den Unterrichtspausen alle zusammen um einen Tisch, essen gemeinsam, erzählen, lachen, diskutieren; wir lernen uns alle ganz gut kennen im Laufe dieser drei Jahre, wir haben echten Kontakt, daraus entsteht ganz von allein Nähe. Und auch hier: jeder so, wie er/sie möchte, keiner muß irgendetwas.

Auf diese Art entsteht zumindest an den Unterrichtswochenenden eine Erinnerung an die traditionelle Ausbildungsform in der Chinesischen Medizin: diese bestand ursprünglich in einem sehr verbundenen Lehrer-Schüler-Verhältnis, Lehrer und Schüler lebten zusammen oder verbrachten jedenfalls viel Zeit miteinander, der Schüler begleitete seinen Lehrer über viele Jahre jeden Tag, sie behandelten, sprachen und aßen  gemeinsam.

 Passen Sie in unsere Klassen?

Und wie in Familien finden auch in unseren Klassen sehr unterschiedliche Menschen zusammen. Das Altersspektrum reicht im Durchschnitt von Mitte zwanzig bis Mitte fünfzig, die meisten unserer Studenten sind entweder schon Heilpraktiker oder durchlaufen zeitgleich die Heilpraktiker-Ausbildung; es finden sich aber auch Ärzte, Grundschullehrerinnen, Logopädinnen, Physiotherapeuten, Krankenschwestern, Sozialarbeiter etc. pp. in unseren Klassen. Wie gesagt – besuchen Sie gerne mal einen Schnupperunterricht und machen Sie sich selbst ein Bild.

Und jetzt noch das Organisatorische:

Kosten: 7.300,— € (33 Monatsraten à 221,21 €)

Termine: Start am 26./27.01.2019; alle Termine

Der Unterricht findet in Klassen mit bis zu 18 Teilnehmern statt, überwiegend in den Räumen unseres Instituts, vereinzelt möglicherweise auch einmal in unserem wunderbaren Seminarraum in Bonn (wird ausreichend im Vorfeld bekannt gegeben).

 Weitgereisten bieten wir an, im Institut auch zu übernachten; es gibt gemütliche Praxisräume mit Liegen, ein kleines Bad mit Dusche und eine kleine Teeküche, in der man sich Frühstück machen kann – beste Kaffeemaschine mit frisch gemahlenen Bohnen inklusive!

Dieser Service wird in den meisten Klassen gerne genutzt - wir freuen uns hierfür über eine kleine Spende in unser Kaffee-Schwein…

Dozenten: Pantha S. Müller, Lynn Haetzel und das XinBao-Dozententeam

 

 Was, wenn Sie ein Wochenende verpassen oder die Ausbildung abbrechen müssen?

In einem so langen Zeitraum kann das natürlich immer einmal vorkommen.

 Wenn Sie ein Wochenende verpassen können Sie uns gerne bitten, das komplette Wochenende für Sie aufzunehmen, so dass Sie sich die Tondateien hinterher anhören können. Sie erhalten natürlich ebenfalls ggf. ausgeteilte schriftliche Unterlagen zum Nacharbeiten. Außerdem empfehlen wir ohnehin, sich in Arbeitsgruppen zu treffen, um zwischen den Unterrichtseinheiten das Gelernte zu wiederholen, zu vertiefen und die praktischen Dinge gemeinsam zu üben; Sie können also auch Ihre Mitschüler bitten, Ihnen von dem Wochenende zu erzählen und sich ggf. deren Aufzeichnungen kopieren zu dürfen.

Sie können darüber hinaus im nächsten Durchgang der Ausbildung das verpaßte Wochenende kostenlos wiederholen.

 Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Sie - sollten Sie die Ausbildung aus irgendwelchen Gründen vorzeitig beenden - die Gebühren trotzdem bis zum Ende der Ausbildungszeit bezahlen müssen. Nur so können wir den übrigen Teilnehmern garantieren, jede Ausbildung auch bis zum Ende durchführen zu können – wir verpflichten uns ja genauso wie Sie auf einen Zeitraum von fast 3 Jahren!

Aus diesem Grund bieten wir am Anfang eine ausgiebige „Schnupperphase“ von 2 Modulen (insgesamt 4 Wochenenden (!)) an, die Sie noch jeweils einzeln buchen können, um uns und unsere Arbeit kennen zu lernen und in Ruhe zu entscheiden, ob diese Ausbildung etwas für Sie ist.

 Apropos verpassen: Möchten Sie nichts verpassen? Dann abonnieren Sie hier unseren Newsletter:

 Haben wir Sie neugierig gemacht?

 

Das Foto mit dem blauen Tor ist (c) chungking | adobe.stock.com. Alle anderen Fotos auf dieser Seite sind (c) Rüdiger Britten.